Haarcreme für mehr Feuchtigkeit - intensive Pflege für gesundes Haar

Einleitung

Eine Haarcreme mit Feuchtigkeit ist eine Pflege, die nach dem Waschen im Haar bleibt und nicht ausgespült wird. Glycerin und Panthenol binden als Feuchthaltemittel Wasser im Haar, Öle und Sheabutter legen einen Film um die Haaroberfläche. So wird trockenes Haar geschmeidiger und lässt sich leichter kämmen. Bereits gespaltene Spitzen repariert eine Haarcreme nicht, die entfernt nur ein Haarschnitt. Wenn du auf der Suche nach einer Lösung für trockenes, strapaziertes Haar bist, dann ist eine Haarcreme für mehr Feuchtigkeit genau das Richtige für dich. Diese Cremes sind speziell formuliert, um dein Haar tiefgehend mit Feuchtigkeit zu versorgen und es widerstandsfähiger zu machen. Sie enthalten oft natürliche Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Kokosöl oder Arganöl, die strapaziertes Haar pflegen und ihm neuen Glanz verleihen. Durch die regelmäßige Anwendung kannst du die Geschmeidigkeit und Elastizität deines Haares verbessern und Haarbruch und neuem Spliss vorbeugen. Haarcremes dieser Kategorie gibt es in ansprechenden Verpackungen und für verschiedene Haartypen. So sorgst du auf schonende Weise für gesundes und gepflegtes Haar.

Besonderheiten

  • Intensive Feuchtigkeit
  • Natürliche Inhaltsstoffe
  • Stärkt Haarstruktur
  • Reduziert Haarbruch
  • Gesunder Glanz

Details

Warum trockenes Haar Feuchtigkeit und Pflege braucht

Die richtige Feuchtigkeitsversorgung ist wichtig für gesundes, vitales Haar. Trockene Haare neigen zu Spliss und Haarbruch, wirken oft stumpf und verlieren ihre Geschmeidigkeit. Eine gezielte Feuchtigkeitszufuhr hilft, die Haarstruktur zu stärken und Schäden vorzubeugen. Haarcremes, die Feuchtigkeit spenden, versorgen das Haar mit pflegenden Stoffen und schützen es vor äußeren Einflüssen wie Hitze und Kälte. Feuchtigkeit bindet sich im Haar, wodurch es elastischer wird und weniger anfällig für mechanische Beschädigungen ist. Besonders krauses und lockiges Haar profitiert stark von feuchtigkeitsspendenden Produkten, da diese Haartypen meist trockener sind und intensivere Pflege benötigen.

Die Schuppenschicht entscheidet, wie viel Feuchtigkeit im Haar bleibt

Ein Haar besteht aus drei Schichten. Außen liegt die Schuppenschicht, in der Fachsprache Cuticula genannt, aus mehreren Lagen flacher Zellen. Darunter liegt die Faserschicht, der Cortex. Sie besteht aus Keratinfasern und enthält die Farbpigmente. Keratin ist ein faserförmiges Eiweiß und gibt dem Haar seine Festigkeit, und nach genau diesem Eiweiß ist auch die Keratin Haarcreme benannt. Im Inneren verläuft der Markkanal, die Medulla, der zur Spitze hin teilweise oder ganz fehlt.

Bei gesundem Haar liegen die Schuppen flach an, und das Haar glänzt. Ist die Schuppenschicht aufgeraut, verliert das Haar leichter Wasser und wirkt stumpf. Haar nimmt außerdem Wasser aus der Luft auf und gibt es wieder ab, sein Wassergehalt schwankt also mit der Luftfeuchtigkeit. Der sichtbare Teil des Haares lebt nicht. Nur die Haarwurzel unter der Kopfhaut ist lebendes Gewebe.

Diese 5 Einflüsse rauen die Schuppenschicht auf

  • Hitze von Föhn und Glätteisen
  • Intensive Sonne
  • Färben und andere chemische Behandlungen
  • Häufiges Kämmen mit harten Bürsten
  • Wasser und Reibung beim Shampoonieren

Glycerin, Panthenol und Öle geben Haarcremes ihre Feuchtigkeitswirkung

Die Wirksamkeit einer feuchtigkeitsspendenden Haarcreme hängt stark von den verwendeten Inhaltsstoffen ab. Wirkstoffe wie Aloe Vera, Glycerin und Panthenol sind dafür bekannt, die Feuchtigkeitsspeicher des Haares aufzufüllen und einen schützenden Film zu bilden. Aloe Vera ist insbesondere für seine beruhigenden und hydrierenden Eigenschaften bekannt. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus der Umgebung in das Haar. Panthenol, auch Provitamin B5 genannt, dringt in die Haarstruktur ein und hilft, die Feuchtigkeit dort zu halten. Wertvolle Öle wie Arganöl oder Sheabutter sind ebenfalls häufig in Haarcremes zu finden. Sie liefern neben Feuchtigkeit auch Fettsäuren, die das Haar geschmeidig und glänzend machen.

Ausspülbare Haarspülungen arbeiten vor allem mit kationischen Tensiden. Das sind positiv geladene Pflegestoffe, meist quartäre Ammoniumverbindungen, die die beim Waschen aufgeraute Schuppenschicht glätten. Zusammen mit Fetten, Ölen und Silikonen wirken Spülungen antistatisch, und das Haar lädt sich beim Föhnen und Frisieren weniger elektrisch auf. Eine Haarcreme ergänzt die Spülung, weil sie nach dem Ausspülen im Haar bleibt.

Haarcreme nach dem Waschen im handtuchtrockenen Haar verteilen

Die Anwendung der Haarcreme ist denkbar einfach. Trage eine kleine Menge der Creme auf die Handflächen auf und verteile sie gleichmäßig im feuchten oder trockenen Haar. Dabei kann die Creme in den Spitzen und im gesamten Haar verwendet werden. Typischerweise sollte die Anwendung nach dem Waschen im handtuchtrockenen Haar erfolgen, um die Feuchtigkeit optimal einzuschließen. Oft zeigt sich schon nach der ersten Anwendung, dass das Haar geschmeidiger wirkt, glänzt und sich leichter kämmen lässt. Bei regelmäßigem Gebrauch bleibt dieser Pflegeeffekt erhalten, weil die Creme nach jeder Haarwäsche neu aufgetragen wird.

Haarcreme in 4 Schritten auftragen

  1. Wasche die Haare und drücke sie mit dem Handtuch sanft aus, statt sie trocken zu rubbeln.
  2. Verreibe eine kleine Menge Haarcreme in den Handflächen.
  3. Gib die Creme zuerst in die Spitzen und Längen und verteile den Rest bei Bedarf im übrigen Haar.
  4. Lass das Haar an der Luft trocknen oder föhne es mit wenig Hitze.

Spliss lässt sich mit keiner Haarcreme reparieren

Spliss heißt medizinisch Trichoptilose und bezeichnet eine Spaltung des Haarschafts entlang seiner Längsachse. Die Spaltung beginnt an der Spitze und kann sich in Richtung Haarwurzel fortsetzen. Weil der sichtbare Teil des Haares nicht lebt, wächst ein gespaltenes Haar nicht wieder zusammen. Nach Angaben der Shop Apotheke lässt sich der äußere Teil des Haares deshalb nicht im eigentlichen Sinn reparieren, und die Wirksamkeit von Spitzenfluids ist meist nicht belegt. Eine Haarcreme glättet die Oberfläche und macht die Spitzen geschmeidiger, sodass sie gepflegter wirken. Die gespaltenen Spitzen selbst entfernt nur ein Haarschnitt beim Friseur. Neuem Spliss beugst du vor, wenn du dein Haar vor Hitze, starker Sonne und harten Bürsten schonst.

Für wen sich eine Haarcreme mit Feuchtigkeit eignet

Feuchtigkeitsspendende Haarcremes sind besonders geeignet für Menschen mit trockenem, strapaziertem oder krausem Haar. Auch Personen, die regelmäßig Stylingprodukte nutzen oder häufigen Hitzebehandlungen und chemischen Behandlungen wie Färben oder Dauerwelle ausgesetzt sind, profitieren von den pflegenden Eigenschaften dieser Cremes. Lockiges Haar, das von Natur aus zu Trockenheit neigt, wird durch die zusätzliche Feuchtigkeit besonders geschmeidig und definiert. Männer und Frauen gleichermaßen schätzen die Vorteile einer guten Haarpflegecreme, die für jedes Alter geeignet ist.

Auf der Packung einer Haarcreme stehen die Inhaltsstoffe nach Menge sortiert

Moderne Haarcremes kommen in praktischen, ansprechenden Verpackungen, die oft wiederverwertbar sind. Eine Packung reicht für viele Anwendungen, weil pro Anwendung nur eine kleine Menge Creme nötig ist. Die Verpackungen sind häufig so gestaltet, dass sie leicht in der Handhabung sind und präzise Dosierungen ermöglichen. Viele Hersteller achten auch darauf, dass das Design ansprechend und benutzerfreundlich ist, mit klaren Angaben zu den Inhaltsstoffen und Anwendungshinweisen. Manche Hersteller setzen außerdem auf nachhaltigere Verpackungsmaterialien.

Welche Angaben auf die Packung gehören, regelt die EU-Kosmetikverordnung. Die Liste der Inhaltsstoffe trägt die Überschrift Ingredients und nennt die Stoffe mit ihren INCI-Namen, den international einheitlichen Bezeichnungen für kosmetische Inhaltsstoffe. Bestandteile mit mehr als 1 Prozent stehen nach absteigender Menge, Bestandteile unter 1 Prozent dürfen danach in beliebiger Reihenfolge folgen. Steht Glycerin weit vorne in der Liste, enthält die Haarcreme also mehr davon als von den Stoffen, die weiter hinten stehen.

4 EU-Regeln, die für Haarcremes gelten oder bald gelten

Eine Haarcreme bleibt nach dem Auftragen im Haar. Das EU-Recht zählt sie deshalb zu den Mitteln, die auf der Haut oder im Haar verbleiben, und für diese Mittel gelten teils eigene Fristen. Die Fristen betreffen alle Haarcremes, die nicht ausgespült werden.

RegelWas sie für Haarcremes bedeutetGilt ab
Vermarktungsverbot für Tierversuche nach der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009Keine Kosmetik im Handel, deren Bestandteile für die Sicherheitsprüfung an Tieren getestet wurden11. März 2013
Erweiterte Kennzeichnung von Duftstoffallergenen nach der Verordnung (EU) 2023/1545Mehr als 80 statt 24 Duftstoffe müssen ab 0,001 Prozent einzeln in der INCI-Liste stehenNeue Produkte seit 1. August 2026, alle Produkte ab 1. August 2028
Beschränkung cyclischer Silikone nach der Verordnung (EU) 2024/1328Cyclotetrasiloxane (D4), Cyclopentasiloxane (D5) und Cyclohexasiloxane (D6) nur noch unter 0,1 Prozent6. Juni 2027
Beschränkung von Mikroplastik nach der Verordnung (EU) 2023/2055Keine festen, biologisch nicht abbaubaren Kunststoffteilchen unter 5 Millimetern17. Oktober 2029

Cyclische Silikone sind ringförmig aufgebaute Silikone. Die Verordnung (EU) 2024/1328 beschränkt drei von ihnen: Ab dem 6. Juni 2027 dürfen Haarcremes und andere Kosmetik, die nicht abgewaschen wird, nicht mehr in Verkehr gebracht werden, wenn sie 0,1 Gewichtsprozent oder mehr von D4, D5 oder D6 enthalten. Andere Silikone nennt die Verordnung nicht. Wer seine Haarcreme schon heute prüfen möchte, sucht in der INCI-Liste nach Cyclotetrasiloxane, Cyclopentasiloxane und Cyclohexasiloxane.

Parfümierte Haarcremes müssen mehr Duftstoffallergene einzeln nennen als früher. Duftstoffallergene sind Duftstoffe, die bei manchen Menschen eine Kontaktallergie auslösen können. Nach den bisherigen Regeln waren es 24 Stoffe, die Verordnung (EU) 2023/1545 erweitert die Liste auf mehr als 80. In einem Mittel, das im Haar bleibt, muss ein solcher Stoff genannt werden, sobald sein Anteil 0,001 Prozent übersteigt. Produkte nach den alten Regeln durften nur bis zum 31. Juli 2026 neu in Verkehr gebracht werden und dürfen bis zum 31. Juli 2028 im Handel bleiben.

Verträglichkeit, Tierversuche und Nachhaltigkeit von Haarcremes

Haarcremes mit natürlichen Inhaltsstoffen gelten bei vielen als gut verträglich. Besonders bei empfindlicher Kopfhaut ist es wichtig, auf aggressive chemische Zusätze zu verzichten, und ein Blick auf die Duftstoffallergene in der INCI-Liste hilft bei der Auswahl. Produkte mit veganen und biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen sprechen alle an, die beim Kauf auch auf die Umwelt achten. Eine vegane Haarcreme kommt ohne Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs aus. Manche Haarcremes sind außerdem frei von Parabenen, Sulfaten und Silikonen. Durch den Kauf solcher Produkte unterstützt du zudem nachhaltige Praktiken und trägst zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck bei.

Der Hinweis ohne Tierversuche beschreibt in der EU den gesetzlichen Normalfall. Tierversuche für fertige Kosmetikprodukte sind in der EU seit 2004 verboten, für kosmetische Inhaltsstoffe seit 2009. Seit dem 11. März 2013 dürfen in der EU auch keine Kosmetika mehr verkauft werden, deren Bestandteile für die Sicherheitsprüfung an Tieren getestet wurden, selbst wenn der Test außerhalb der EU stattfand. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) weist darauf hin, dass das Chemikalienrecht REACH für manche Stoffe, die auch in Kosmetik stecken, trotzdem Daten aus Tierversuchen verlangen kann.

Häufig gestellte Fragen zur Haarcreme mit Feuchtigkeit

Was hilft gegen trockene Haare außer einer Haarcreme?

Gegen trockene Haare hilft neben einer Haarcreme vor allem, das Haar vor weiteren Schäden zu schützen. Wenig Hitze beim Föhnen und Glätten, Schutz vor starker Sonne und weiche Bürsten schonen die Schuppenschicht der Haare. Lufttrocknen ist schonender als kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch. Bereits gespaltene Spitzen entfernt nur ein Haarschnitt.

Kann eine Haarcreme Spliss reparieren?

Nein, eine Haarcreme kann Spliss nicht reparieren. Der sichtbare Teil des Haares ist kein lebendes Gewebe und wächst deshalb nicht wieder zusammen. Eine Haarcreme glättet die Oberfläche und lässt die Spitzen gepflegter wirken, die gespaltenen Spitzen entfernt aber nur ein Haarschnitt.

Wann trägt man eine Haarcreme mit Feuchtigkeit auf?

Eine Haarcreme mit Feuchtigkeit trägst du am besten nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar auf. Eine kleine Menge reicht, und sie kommt zuerst in die Spitzen und Längen. Die Haarcreme bleibt danach im Haar und wird nicht ausgespült.

Sind Silikone in Haarcremes ab 2027 verboten?

Nein, die EU verbietet ab dem 6. Juni 2027 nicht alle Silikone in Haarcremes, sondern drei cyclische Silikone ab einem Anteil von 0,1 Prozent. Betroffen sind Cyclotetrasiloxane (D4), Cyclopentasiloxane (D5) und Cyclohexasiloxane (D6) in Kosmetik, die nicht abgewaschen wird. Andere Silikone nennt die Verordnung (EU) 2024/1328 nicht.

Zusammengefasst

  • Die Haarcreme spendet intensive Feuchtigkeit und nährt das Haar von der Wurzel bis zur Spitze. Durch die regelmäßige Anwendung erhält dein Haar einen gesunden Glanz und bleibt geschmeidig.
  • Diese Creme enthält hochwertige, natürliche Inhaltsstoffe, die speziell für trockenes und strapaziertes Haar entwickelt wurden. Sie pflegen die Haaroberfläche und machen das Haar geschmeidiger.
  • Die Formel schützt dein Haar vor schädlichen Umwelteinflüssen und kann Haarbruch vorbeugen. Dein Haar wird widerstandsfähiger und behält seine natürliche Elastizität.
  • Spliss repariert keine Haarcreme, gespaltene Spitzen entfernt nur ein Haarschnitt. Ab dem 6. Juni 2027 dürfen Haarcremes in der EU die cyclischen Silikone D4, D5 und D6 nur noch unter 0,1 Prozent enthalten.

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Quellen und Hinweis zu diesem Artikel

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.